zumal das, was bisher thematisiert worden ist, überwiegend ein Problem der Notation ist und keins, das direkt die Übersetzung ins Dt. betrifft. Diese Frage bleibt ja, auch wenn man die von den Japanern gewünschten englischen Namen angeben, letztlich offen.
Ja, das wäre zu wünschen. Hoffentlich teilen sie uns das auch mit.
Nicht auch 別ち書(き)trotz 分(か)ち書(き)? Ist die Möglichkeit zur Auslassung von 送り仮名 geregelt nicht auf der Ebene des Gesamtausdrucks, sondern auf der Ebene der Wortbestandteile X書(き)?
Mir ist wurscht wie. Die Editoren müssen sich zuerst auf eine einheitliche Vorgehensweise einigen.
Spationierung
Linguistisch gebräuchlicher wäre "Scriptio continua".
Das denke ich auch, doch beim Eintrag zu 朝日新聞 hat es über ein Jahr gedauert, bis die offizielle Schreibweise (nämlich Asahi Shimbun) wengistens halbweg richtig ins Wadoku aufgenommen wurde. Allerdings steht dort immer noch: „Asahi·shinbun“; „Asahi·shimbun“, mit einem kleinen Punkt dazwischen und Kleinschreibung. Aus welchen Gründen der Eintrag so beibehalten wird, ist mir unbekannt, aber offensichtlich wird hier japanischen Firmen und Personen das Recht abgesprochen, selbst zu entscheiden, wie sie sich mit Romaji schreiben wollen.
Soweit ich die knappe Info richtig verstehe, werden nur die jap. Zenkaku-Zeichensätze akzeptiert, wofür auch die riesigen Abstände zwischen "済" und "(" sowie ")" und "】" sprechen würde.
@Dan: Lateinische oder japanische? Bei japanischen bekomme ich eine Fehlermeldung.
Ganz korrekt ist Kommentar #1 auch nicht. Im japanischen Supermarkt gibt es sowohl ピーマン als auch パプリカ. パプリカ ist was man in Deutschland als Paprika im Supermarkt findet. ピーマン sind kleiner und haben dünnere Wände. Außerdem sind ピーマン oft aus lokaler Produktion während パプリカ importiert werden. ピーマン ist dabei der Oberbegriff, パプリカ als ピーマン zu bezeichnen ist zumindest nicht falsch.
Die Transliteration steht doch schon rechts neben dem Lemma, unter den Hiragana. Im Feld Übersetzung sollte bitte der Name so stehen, wie er im Übersee-Sprachgebrauch verwendet wird, also in deutschen Texten oder, wenn es da keine Quellen gibt, auf English. Bei der Japan Times reicht ein kurzer Blick auf deren Webseite, um herauszufinden, wie die sich schreiben, und da gibts kein "muzu".
Tippfehler: Vekehrsrecht => Verkehrsrecht
Verstehe ich das richtig, dass du für eine Rückkehr zur einer der alten Transliterationen (訓令式・日本式・標準式) plädierst? Oder was willst du mit dem Link sagen?
Getrenntschreibung
Infos über die lateinische Transliteration von 文化庁 (s. http: //kokugo.bunka.go.jp/kokugo_nihongo/joho/kakuki/01/index.html)
Und hier müsste eigentlich 'Mamoru Mohri' stehen, denn so schreibt er sich mit Romaji und so steht es auch in seinem Pass und auf der Homepage der JAXA.
Und hier müsste 'Japan Kappu' stehen.
Auch hier hat es geklappt mit der Benennung. Nach den gegenwärtigen Richtlinien müsste hier 'Japan Faundēshon' stehen.
Das sollte wohl きよつぐ sein.
Zuallererst müsste man einige grundsätzliche Fragen lösen, die mit "Eigennamen", egal, welche Sprache die Ausgangssprache ist, und zwar viel früher als die Frage, ob man die "englische" Bezeichnung, die die japanischen Organisationen bereitstellen, so übernehmen soll oder nicht. Die Eigennamen braucht man grundsätzlich nicht zu übersetzen, insofern kann man die Namen, egal ob nativ oder nicht, grundsätzlich in lateinischer Transliteration so stehen lassen (wobei man nebenbei diverse Fragen klären müssen nach der jap. Orthographie der rudimentären lateinischen Umschrift). Was machen wir aber, wenn die Teile der Eigennamen als Ganze auch Wörter wie "-jima, -san, -gawa, -ji" oder "-jo, -daigaku, -shuppan" usw. usw. Soll man diese als feste Bestandteile der Eigennamen behandeln oder sie aus den Eigennamen gewissermaßen herauslösen und übersetzen oder sie sowohl als Teile der Eigennamen als auch als übliche Wörter behandeln? Abhängig davon, wie die jeweilige Antwort ausfällt, sieht das Ergebnis anders aus, und zwar so wohl in der Übersetzung als auch in der lateinischen Transliteration.
Warum denn? Wenn man das jp. Fremdwort ジャパン lateinisch transliteriert, erhält man doch "Japan", und タイムズ lässt sich mit "Taimuzu" wiedergeben. Was gibt's denn da auszuhalten?
Bitte prüfen: Sollte es nicht 無謀運転 heißen?
Ergänzung: Die jap. Zeitschrift フライデー wird bei Wadoku mit 'Friday' wiedergegeben und nicht (was analog zu diesem Eintrag wäre) mit 'Furaidē'.
Ich nehme an, das sollte "Putsch" heißen.
Kraftstoffverbrach -> Kraftstoffverbrauch
Das ist kein Verlag.
Nur als Anregung. Hier hat es auch geklappt mit 'Japan Times'. Allerdings ist 'Japan Taimuzu' nur schwer aushalten und sollte gestrichen werden.
Das ist kein Verlag.
Das ist kein Verlag.
Das ist kein Verlag.
Das ist kein Verlag.
Das ist kein Verlag.
Das ist kein Verlag.
Das ist kein Verlagsname.
Das ist kein Verlagsname.
Das ist kein Verlagsname.
Jede jap. Firma (Universität usw.) legt fest, wie sie auf Englisch (also mit Rōmaji) genannt werden will. Bei 講談社インターナショナル ist das 'Kodansha International' und es käme keinem Japaner in den Sinn, dies als Kōdansha Intānashonaru zu transkribieren. Wenn man das eindeutschen will, dann nur zu, doch der von der Firma gewählte Eigenname sollte schon stehen.
Das ist kein Verlagsname.
Primär geht es ja um den jp. Eigennamen, unabhängig davon, wie er in einer anderen Sprache heißt. Wenn man den jp. Namen 講談社インターナショナル in lateinischer Schrift transliteriert, dann bekommt man als Ergebnis zunächst "Kōdansha-intānashonaru" Aber woher kommt die "wortinterne" Großschreibung mit Wortabstand? Diese Schreibweise kennt das Jp. eigentlich nicht, was eigentlich auch für das Dt. gilt, auch wenn sich dessen Orthographie insbesondere seit der letzten Reform verändert hat u.a. in Anlehnung an die engl. "synthetischen Komposita" "XY_Shuppan" tut schon weh.
Gemeint war wohl "Fretter", doch das wird wohl seit den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts nicht mehr verwendet.