Ich finde die bisherigen Übersetzungen etwas suboptimal bzw zu negativ. Daijisen sagt 自分のすることについての自覚がないこと。また、そのさま。「―な(の)行動」 Also eher etwas unbewusst tun, etwas tun ohne darüber nachzudenken. In meinen Ohren ist das neutral gemeint.


Auch wenn man die quantitative Lesart (Menge, Umfang) mit berücksichtigen sollte, bleibt die syntaktische Funktion konstant, so dass "haufenweise; massenweise" stehen müssten statt "ein Haufen"


jp. どん ist vergleichbar mit dt. "bums" "don to" (Adverbiale) knallend; krachend; prallend


etw./jmdm unmittelbar folgen; hintereinander tun すぐ後を追って続く oder 時間をおかずに,続けざまに物事をする (http: //cjjc.weblio.jp/content/追い次ぐ)


Ob man mit dem Lernstoff bereits "begonnen" hat, ist aspektuell sowieso nicht das Thema hier. Die ursprüngliche Frage bezog sich auf die "Terminalität" der betreffenden Handlung, also ob man für Lernstoffe, die man zwar gerade behandelt (学習中), aber mit denen man noch nicht ganz durch ist (Xし終わっていない), als 未習 bezeichnet. Wenn dies der Fall ist, fällt darunter alles, was nicht vollständig durchgenommen worden ist. Diese Lesart kommt mir sehr eng vor. "Ungelerntsein" ist semantisch nicht optimal, da dt. "ungelernt" sich lexikalisiert auf die Frage bezieht, ob man eine Berufsausbildung hat, was für 未習 nicht gilt.


auch: Fes (rote Filzkappe der Türken)


Umgang


Handhabung


Behandlung


Sieh an!


未習 wird dann gebraucht, wenn etwas noch nicht gelernt wurde, wobei offen ist, ob man bereits damit begonnen hat oder nicht. Als Gegensatz zu 既習 (Gelerntes) meint 未習 (noch zu Lernendes).


Stammkunde


Kann es sein, dass die Bedeutung aspektuell spezifischer ist als Noch-nicht-gelernt-Sein, da Xし終わっていない? Nicht-zu-Ende-gelernt-Sein/Nicht-zu-Ende-Gelerntes まだ学習し終わっていないこと。 http: //www.weblio.jp/content/未習


vorverlegtes/vorzeitiges Mittagessen mit Bento


Ja.


Irgendwas in der Struktur X nach dem Motto/mit dem Spruch "wo ein Wille ist, ist auch ein Weg"? zu Not geht auch komposital "wo ein Wille ist, ist auch ein Weg"-X


geistig minderbemittelter Sohn aus gutem Hause (あほぼんとは人を罵る際に使う『阿呆(アホ)』と金持ち・良家の息子を意味する『ぼん』から成る合成語で、良家に生まれながらも出来の悪い息子や金持ちの家に生まれたことで仕事もせず道楽に明け暮れる息子のことをいう。http ://zokugo-dict.com/01a/ahobon.htm)


Sichthüllenmappe; Sichtbuch (Das sieht auf Fotos so aus wie diese Mappen ohne Schnickschnack für z.B. Bewerbungsschreiben)


Gerüchten darfst du keinen Glauben schenken.


In einem Lehrbuch habe ich die Lesung "たうえどき" gefunden.


Vielleicht kennen einige den generischen Gebrauch der Maskulina im Dt. nicht. Das wäre die andere Erklärung für den Vorschlag.


Japanische Berufsbezeichnungen etc. sind immer geschlechtsneutral, wenn es sich nicht implizit um einen Job für Männer / Frauen handelt (OL, サラリーマン usw.) Insofern ist es nicht notwendig, hier bei tausenden Einträgen zu differenzieren.


Unternehmerin f.


Der "offizielle" deutsche Begriff ist wohl "Sichthülle", ggf. auch "Aktenhülle"


tech. Wärmeübertrager m.


"Erwartung f; Hoffnung f; Traum m; Antizipation f; Aussicht f; Vertrauen n; Ahnung f." wirklich? Ist dieses Wort so vieldeutig?


鍛練 ist eher ein Verbalnomen "Schulung; Training" daher, wenn überhaupt, "Xdisziplinierung" (鍛錬/鍛練2 きびしい訓練や修養を積んで、技芸や心身を強くきたえること。「精神を―する」http: //dictionary.goo.ne.jp/jn/140766/meaning/m0u/)


Da muss man die lexikalische Bedeutung und das pragmatisch Gemeinte, das letztlich nur durch die situativen Infos zu präzisieren wäre, voneinander unterscheiden, was man auch bei dem ursprünglichen Übersetzungsvorschlag für den Eintrag 有り難き幸せ ("rares Glück" als lexikalische Semantik einerseits und "Ich bin dankbar; Ich weiß es zu schätzen" usw. als möglicherweise satzwertig Gemeintes (pragmatische Implikaturen) in der jeweiligen Situation andererseits) gesehen hat. Wenn wir einen Eintrag wie "Es zieht!" hätten, würden wir nicht nicht direkt "Bitte schließ die Tür/das Fenster!" als Übersetzung angeben können.


Vielleicht so was wie "Da bin ich"? Passt natürlich auch nicht immer...


Wenn man dafür K144 heranzieht, dann verfährt man wohl analog zu "Alt-Wien" & Co, vorausgesetzt, dass die anderen Möglichkeiten wirklich ausgeschlossen sind. Abgesehen davon, habe ich Ich mich eigentlich auf die jp. Rechtschreibregel für lat. Transliteration bezogen.


Werktitel (Russ. Volkslied)


Eleganter: "In Kürze erreichen wir die Endstation Shin-Ōsaka."


auch: ヴォルガの舟唄


vgl. Regel 144 2. (www.duden.de/sprachwissen/rechtschreibregeln/namen#K144)


Die Großschreibung am Wortanfang ist einleuchtend, aber wieso denn wieso denn nochmal nach dem Bindestrich? Shinōsaka oder Shin-ōsaka, oder?


Auf die Idee muss man erst kommen! Das ist originell.


Außerdem ist die Bedeutung nicht präzise genug. (auch nach dem kalendarischen Frühlingsanfang) nachwinterlich


Der vorherige Vorschlag "Mummismus" geht aber gar nicht. Man versteht die Motivation, aber "X, dass wo ein Wille ist, ist auch ein Weg" ist als Deutsch kritisch. Man könnte das, was der Spruch ausdrücken will, syntax-gerecht umschreiben. Ansicht, nach der mit starkem Willen alles erreichbar ist. oder so was.


楽しんでいます (ich "hab" spaß) Tanoshinde imasu


Nein, 論 wird nicht für 'Glaube' verwendet.