Zwischen »Forst« und 「人工林」 gibt es, soweit ich das überblicke, noch einen Unterschied: »Forst« bezeichnet nach Meyers Großen Konversations-Lexikon einen »für einen regelmäßigen wirtschaftlichen Betrieb eingerichtete[n] Wald.«, 「人工林」bezeichnet zwar einen von Menschenhand angelegten Wald, dieser muss aber nicht wirtschaftlich genutzt werden, sondern kann wie z.B. der 裏磐梯森林, dessen natürlicher Vorgänger durch einen Vulkanausbruch vernichtet wurde, einfach zu ästhetischen Zwecken errichtet werden. Zwar wird auch dieser Wald heutzutage »wirtschaftlich genutzt«, da er in den Tourismus eingegliedert ist, aber dass ist sicherlich eine Art wirtschaftlicher Nutzung, die von der eines Forstes zu unterscheiden ist, weil es bei diesem ja auf die Holzgewinnung ankommt. Genrell lässt sich auch ein differentes Anwendungsspektrum feststellen: Die Biologin Doris Laudert merkt bspw. in ihren Ausführungen zum Unterschied von Wald und Forst (»Mythos Baum«, S. 10) an, dass Forst ein juristischer Begriff ist, der sich auf Verwaltungsangelegenheit beziehe. 「人工林」hingegen bezieht sich, wie bereits aus den Kanji ersichtlich ist, v.a. darauf, wie der entsprechende Wald angelegt wurde. Daher sollte im Eintrag möglichst nicht nur »Forst« stehen, sondern »künstlich angelegter Wald« zumindest als zweite Semantik angeführt werden.


Nicht Anpflanzung, sondern »künstlicher Wald« ist richtig. Vgl. 大辞泉「人為的につくった森林」。


heftige, Chuugoku groß


Link nach 中国地方


山陰山陽地方 ist laut wiki ein Synonym


Die zweite Bedeutung fehlt: Erwachsensein; Selbständigkeit; Eigenständigkeit.


Die zweite Bedeutung fehlt: Erwachsensein; Selbständigkeit; Eigenständigkeit.


vllt. etwas umgangssprachlicher: Grund genug.


Codierungsfehler?


Codierungsfehler?


Eine wichtige Bedeutung, die auch wesentlich für das Verständnis dafür ist, wie es dazu kommen konnte, dass Tsubouchi sich für 「小説」als Übersetzung für »novel« entscheidet, wurde hier leider ausgelassen. Zwischen 2) und 3) müsste daher noch folgender Eintrag ergänzt werden: Bezeichnung für die in der Umgangssprache der Ming-Zeit (1368-1644) verfassten Romane, sogenannte Bái huà xiǎo shuō (白話小説)。


https: //furigana.info/w/鼈甲縁


Njet. XとY(と)を見分ける[動カ下一][文]みわ・く[カ下二]見て区別する。識別する。弁別する。「偽物と本物とを―・ける」https: //dictionary.goo.ne.jp/jn/214212/meaning/m0u/


Weg mit können, denn 見分ける, nicht 見分けられる


Hier geht es nicht darum, was häufiger vorkommt, sondern was ausgesagt werden soll. Bei 「善」steht das moralisch Gute im Vordergrund, ein inhaltlich nah wäre das Richtige (正しいこと), dies ist bei 「良」nicht der Fall – daher heißt es auch 「善悪を弁える」und nicht 「良悪を弁える」、 「勧善懲悪」und nicht 「勧良懲悪」; 孟子 behauptet die 「性善説」und nicht die 「性良説」und 老子 sagt nicht, dass 「上良」, sondern dass 「上善」wie Wasser sei. Bei 「良」hingegen steht eine Aussage über die Qualität/Beschaffenheit im Vordergrund. Vgl. 「良質」、「良品」. Daher gibt es hier nicht die eine, richtige Schreibweise, sondern je nach Aussage muss die Richtige Schreibung ausgwählt werden. Richtig ist jedoch, dass hier die Schreibung 「良し悪しを見分ける」ergänzt werden muss.


ist das richtig/sinnvoll? In jedem Fall fehlt ein Beispielsatz.


o=>wo. Häufiger 良し geschrieben


5) enger gefasste moderne Bedeutung: fiktionale erzählende Literatur, die explizit keinen mimetischen Anspruch der Realität gegenüber erhebt. Synonym für 「フィクション」oder「作り話」etc..


 1) ursprüngliche Bedeutung: »kleine Thesen/Aussagen«; pejoratives Werturteil Zhuangzhis (莊子) gegenüber der Thesen(説) der Konfuzianer, dass sie klein (小) seien, da sie nicht vom dào (道) handeln; Antonym: 大説 2) klassische Bedeutung (erstmals im Hàn Shū (漢書), einem Geschichtswerk der späteren Hanzeit (25–220)): »unwichtiges Gebrabbel« (man beachte, dass 「説」im Chinesischen auch einfach »sagen» bedeutet); Aufzeichnungen von Gerede/Gerüchten der gemeinen Leute auf der Straße (街談巷説) . Diese Bedeutung ist die Bedeutung in der 「小説」bis in die Meiji-Zeit verwendet wird, womit 「小説」in dieser klassischen Bedeutung ein Genre von Aufzeichungen bezeichnet, das von klassisch-orthodoxen Formen von「文学」 ausgeschlossen ist. 3) Übersetzungswort für »novel« ; seit Tsubouchi Shōyōs 『小説神髄』. 4) davon abgeleitete und heutzutage am meisten verbreitete Bedeutung: allgemeine Bezeichnung für jegliche Formen erzählender Literatur, egal ob fiktiv oder sogenannte non-fiction.


Auch nach 「ふりがな文庫 」。An den lieben Herrn Hüttner: Wenn Sie uns mehr über Ihre Quellen mitteilen, als dass es Ihre Unterlagen sind, fällt es sehr viel leichter die Vertrauenswürdigkeit dieser Quellen einzuschätzen. Lassen Sie uns doch bitte an Ihren korrekten Quellen teilhaben!


Zu Pluies Kommentar und dem folgenden: "abturnen", "abschrecken", "abstoßen" sollten dringend als Bedeutung hinzugefügt werden, gerade weil es gegensätzlich zur den grundsätzlichsten Lesarten ist. Zusatzinfos: Wird oft als Interjektion 引くわ!/マジ、引くわ!("Echt abturnend!") gebraucht, aber auch normal flektiert wie z.B. in 私は、彼のぶっきらぼうな発言に引いた。(Seine schroffen Bemerkungen haben mich abgeturnt.)


Nach meinen Unterlagen: -buchi no


voneinander zusammen, Gut Schlecht groß


Duden empfiehlt Großschreibung für „ohne Weiteres“. (Betrifft noch zehn weitere Einträge mit dem Ausdruck.)


das nicht zurückgezahlt werden muss muss aus den Klammern raus


Vielen Dank für die Beantwortung meiner Frage. Ich denke, dass wir damit uns damit eigentlich geeinigt haben, doch lässt sich feststellen, dass wir eine unterschiedliche Gewichtung bei der Beurteilung vornehmen. Der linguisitischen Gruppe (die so nehme ich an auch bei den Editoren in der Überzahl ist) ist es sehr wichtig auf äußerst exakte Angaben zu achten, die jede noch so rar tatsächlich auftretende Bedeutung berücksichtigt. Nur wenn eine solche Exaktheit geleistet ist, macht ein Wörterbuch überhaupt Sinn – ich denke da gibt es keine zwei Meinungen. Nun gibt es aber noch eine Gruppe, die sich nicht nur für die möglichen Bedeutungen interessiert, sondern meint, dass es zu den Aufgaben eines Wörterbuches gehört, dass auch angezeigt wird, welche Bedeutungen denn eigentlich tatsächlich Anwendung finden bzw. bei diesen Anwendungen als dominante Semantiken erscheinen – ich wage zu postulieren, dass diese zweite Gruppe damit näher an den Bedürfnissen der Nutzer ist, denn wer es wirklich genau wissen will, guckt sicherlich nicht bei Wadoku nach; und wohl auch nicht im Großen deutsch-japanischen Wörterbuch, sondern eben in den japanischsprachigen Dikitionären. Wesentlich ist eine Orientierung an der im Diskurs dominanten Semantiken der Lexeme v.a. für die Übersichtlichkeit, denn sonst kommt am Ende so etwas wie das Online-Wörterbuch Leo dabei heraus, wo man sich vor Übersetzungsvorschlägen kaum orientieren kann, da man keinen Anhaltspunkt hat, was das Wort in den meisten Fällen bedeutet – das herauszufinden wird dem Nutzer selbst überlassen, womit das Wörterbuch seinen Qualität stark einbüßt. Bei Wadoku sieht es da natürlich sehr viel besser aus, aber dieser Eintrag zu 「奨学金」lässt den Nutzer genau so alleine, da er selbst entscheiden muss, ob es sich um ein Stipendium oder um ein Studiendarlehen handelt, obwohl doch 「奨学金」meist einen Studentendarlehen (das Synonym »Studentenkredit« könnte hier sinnvoll ergänzt werden) bezeichnet. Zudem wird durch die Anordnung der dominanten Bedeutung an dritter Stelle des ersten Eintrages ein falsches Bild suggeriert. Schließlich muss ich zugeben, dass mir der Eintrag 「奨学金」auch ein persönliches Anliegen ist. Immer wieder habe ich miterlebt und erlebe weiterhin mit, wie dieses Wort von Deutschen, die fleißige Wadoku-Nutzer sind, in der Bedeutung »Stipendium« verwendet wird, woraufhin mit den japanischen Gesprächspartnern ein Missverständnis entstand/entsteht, da 「奨学金」nun einmal in den allermeisten Fällen bedeutet, dass es sich um etwas handelt , was zurückgezahlt werden muss. Es besteht meiner Einschätzung nach ein klarer Aufklärungsbedarf dazu, was 「奨学金」ist, und das von so vielen Menschen konsultierte Wadoku erscheint mir als das Medium, was hier wirklich etwas bewirken kann, indem in diesem Eintrag darauf hingewiesen wird, dass man sogenannte 「奨学金」nun einmal meist zurückzahlen muss. Ich würde mich freuen, wenn Wadoku dazu beitragen könnte viele künftige Missverständnise zu beseitigen, indem es der im Diskurs dominant vertretenen Semantik einen größeren Stellenwert beimisst!


Wenn man der Meinung ist, dass 奨学金 in der Regel rückzahlungspflichtige Gelder seien und dies berücksichtigt haben will, dann kann man den Zusatz in Klammern angeben, aber es ändert sich nichts daran, dass dieses Merkmal lexikalisch nicht notwendig ist, da das Wort ja offensichtlich auch für nicht rückzahlungspflichtige Gelder verwendet werden kann. Es ist ja nicht so dass dass 奨学金 als Einzelwort stets rückzahlungspflichtige Gelder sein müssen, damit die Verwendung als korrekt gilt und wenn 奨学金 nur rückzahlungspflichtige Gelder wären, wäre die Kombination 給付型+奨学金 auffällig, da sie sich ausschließen würde. Letztlich bleibt es bei Dans "Jein". Ich selber habe keinen weiteren Diskussionsbedarf, aber deine Frage habe ich damit beantwortet. Mehr will ich nicht.


Ich denke, wie gesagt, dass wir mit unterschiedlichen Onotologien und Epistemologien in die Diskussion treten, weshalb es sehr schwer fällt, dass wir uns einigen können. Ich möchte auch gar nicht behaupten, dass 「奨学金」nur »Studentenkredit« bedeutet, aber eben schon, dass diese Semantik diskursiv dominant ist, was man beim Eintrag berücksichtigen sollte, um als Wörterbuch hilfreich und verständlich zu sein sowie dem tatsächlichen Sprachgebrauch gegenüber gereacht zu werden, und dass darüber hinaus 「奨学金」häufig als euphemistische Bezeichnung sprachmanipulativ eingesetzt wird. Ich würde jedoch gerne erfahren, was Du damit meinst, dass 「給付型の奨学金」auch für Laien auffällig sein müsste, dies aber nicht sei und würde auch gerne mit Dir weiterdiskutieren, inwiefern die weit verbreitete Spezifierung durch 「給付型」im Gegensatz zu der kaum im mündlichen Reden verwendeten, sondern als Formulierung der Welt des Schriftlichen, die sowieso andere Dynamiken aufweist, da z.B. bei einem Vertrag äußerste Präzision gefragt ist und eigentlich überflüssige Spezifizierungen, die in der mündlichen Sprache wegfallen, massenhaft auftreten, um keinen interpretatorischen Spielraum zu lassen und Sachverhalte absolut eindeutig klären zu können, angehörigen Spezifizierung 「返済義務のある」nicht so einfach miteinander verglichen werden können, schlage aber vor, dass wir das im Forum machen. Letztes Mal wurde ich da von einem anderen Diskussionspartner einfach alleine gelassen, was ich ungern wiederholen möchte, und schlage daher vor, dass Du, sofern Du das weiter diskutieren willst, ohne dass wir langsam anfangen den Editoren auf die Nerven zu gehen, dort die Diskussion neu eröffnest.



Geschäftsbetreiber {m}; Unternehmer {m}.


Wollt ihr hier nur diskutieren oder verbessert auch mal jemand den EIntrag? Sinnvolle Ergänzungsvorschläge wurden doch schon gemacht. Ich kann man der Definition JPPs ehrlich gesagt viel anfangen und auch wer sie als üngenügend einstuft, kann doch zumindest "Leishu" ergänzen, denn bisher hat sich trotz der ganzen Anmerkungen noch nichts am Eintrag verändert.


auch || Arbeitgeber {m}.


Eigenanteil Das Verhältnis desjenigen, der den Anteil zu tragen hat zu seinem Gegenüber ist hier sprachlich nicht spezifiziert im Gegensatz zu z.B. 労働者負担分 Sehr häufig belegt ist das Paar 被保険者負担分/事業主負担分 bzw. 雇用者負担分


Ich beziehe mich auf ein konkretes Beispiel 給付型の奨学金, oder nicht? Wenn 奨学金 ausschließlich rückzahlungspflichtig wären, müsste die angeführte Formulierung 給付型の奨学金 auch für Laien auffällig sein, das ist hier aber nicht der Fall. "Weg analysieren" täte man das Merkmal der Rückzahlungspflicht dann, wenn man behaupten würde, dass nur solche Gelder als 奨学金 zu bezeichnen seien, die rückzahlungspflichtig seien. Wenn man das Merkmal der Rückzahlungspflicht für die lexikalische Semantik des Wortes 奨学金 als fakultativ einstuft, ist man m.E. näher am alltäglichen Gebrauch des Wortes. Ansonsten müsste man für 奨学金 als Einzelwort und 奨学金 [hier müssen sie ausnahmslos rückzahlungspflichtige Gelder sein, sonst wäre die Verwendung des Wortes, wenn ich dich richtig verstehe, [egal, was im Wörterbuch steht] falsch] in Phrasen oder Komposita 給付型(の)奨学金 [hier sind sie ausnahmsweise nicht rückzahlungspflichtig] unterschiedliche lexikalische Bedeutungen annehmen. Und so was wie 返済義務のある奨学金 als "Doppelmoppel-Absicherung" für diejenigen, die nicht verstanden haben, dass 奨学金 "eigentlich" rückzahlungspflichtig sind. Wenn ich das Merkmal der Rückzahlungspflicht als fakultativ einstufe, brauche ich nichts "weganalysieren" da ich ja auch die Ahnungslosen (zu denen ich selbst wohl gehöre) mit berücksichtige.


Vollzug der Todesstrafe: 6. Juli 2018


Bevor hier eine Diskussion losbricht, die aneinander vorbeigleitet: Die einen reden von linguistischer Logik, die anderen von der tatsächlichen Bedeutung der Wörter im Alltag, die nicht nur mit linguistischer Logik, sondern auch mit dominanten Diskursen bzw. dominanten Anwendungen zu greifen legitim sein muss, wenn man nicht nur der linguitischen Logik, sondern auch der tatsächlichen Verwendung von Sprache gerecht werden möchte. Damit die Wissenschaftlichkeit der Linguistik gewährt werden kann, muss man sich als Linguist auf Sprache als System beschränken, falsch erscheint es mir jedoch, sie nur auf ein logisches System zu beschränken, da sie eben nicht nur aus strukturalistischer Logik besteht, sondern zahlreiche andere Facetten trägt, die zu erfassen nicht nur linguistische Logik erfordert, sondern eben eine auch Analyse der Diskurse. Der Grund dafür, dass Ricky und ich hier anmerken, dass 「奨学金」nicht ein fröhliches Stipendium, sondern vielmehr etwas, das man zurückzahlen muss, bezeichnet, liegt darin, dass wir der dominanten Semantik, also der im Alltag tatsächlich vorkommenden Semantik, mehr Wert beimessen, als der 浮世離れした linguistischen Semantik. Sicherlich muss ein Wörterbuch korrekt und vollständig sein, doch als ersten Übersetzungsvorschlag »Stipendium« vorzuschlage, obwohl das Wort ohne weitere Präzisierung, dies in den allermeisten Fällen gar nicht bezeichnet, lässt gewaltig an der Qualität des Eintrags zweifeln, weshalb hier ja auch mehrere Menschen ihren Unmut demgegenüber äußern und auch Verbesserungsvorschläge aritikulieren. Die einfach »linguistisch wegzuanalysieren« kommt dem tatsächlich praktizierten Sprachgebrauch nicht gerecht. Darüber hinaus wurde darauf hingewiesen, dass die Verwendung von 「奨学金」als euphemistische Bezeichnung für Kredit/Studentenkredit (es gilt hier zu beachten, dass die japanischen Studentenkredite nicht so freundlich sind wie ihre deutschen Pendents, sondern häufig hohe Zinsen aufweisen und ein ernsthaftes Problem für viele Studenten und auch deren Eltern darstellen – vgl. kürzliche Berichterstattung der Tageszeitungen) eine sprachmanipulative Nuance aufweist, da zugunsten der Geldgeber verdeckt wird, worum es sich eigentlich handelt. Auch diese Angabe würde sich lohnen ggf. mit einem Tag zu ergänzen, der das Lexem als euphemistisch kennzeichnet, da es sich dabei um eine wichtige Funktion handelt, die das Wort 「奨学金」ausübt. Aber da selbst「積極的平和主義」in Wadoku ohne jede Anmerkung einfach als »aktiver Pazifismus« übersetzt wird, scheinen derartige wesentliche Funktionen von Sprache, hier wohl nicht von Belang zu sein...


Die Tatsache, dass eine Präzisierung von 「奨学金」 durch den Zusatz「給付型」 notwendig ist, um die Semantik eines »wirklichen Stipendiums«, das nicht zurückgezahlt werden muss, überhaupt bezeichnen zu können, bedeutet, dass die Rückzahlungspflicht im allgemeinen Sprachgebrauch von「奨学金」 dominant ist, da die Präzisierung ja sonst überflüssig wäre.


Unter den botanischen Bezeichnungen herrscht in diesem Eintrag ein ziemliches Chaos, da hier zu viele heterogene Begriffe in einen Topf geworfen werden. Zunächst einmal zur Frage was 「マツ」 botanisch betrachtet eigentlich bezeichnet, hier der EIntrag aus dem ブリタニカ: 「マツ科マツ属の樹木の総称(...) 」. Die gleiche Angabe findet sich auch im 日本国語大辞典 und im 大辞泉. 「マツ」bezeichnet also Angehörige der Gattung Pinus (マツ属) und damit keine Fichten, die der Gattung Picea (トウヒ属 ) angehören, auch keine Lärchen, die der Gattung Larix (カラマツ属) angehören, und ebensowenig allgemein sämtliche Nadelhölzer (Koniferen), die im Japanischen als 球果植物、球果類、松柏類 oder 針葉樹 bezeichnet werden, aber eben nicht einfach bloß als 「マツ」.


Koniferen; Nadelhölzer; Coniferales; Kiefernartige; (bot. Snyonym: Pinales)


Die Tatsache, dass es 給付型の奨学金 gibt, bedeutet, dass die Rückzahlungspflicht als semantisches Merkmal nicht notwendig ist, was die "Ambivalenz" ausmacht.