@3. Post drüber: Nein, bei "bei der Arbeit singen" ist im Deutschen klar, dass da jemand arbeitet, und nebenbei arbeitet. Man geht ja auch "während der Arbeit auf die Toilette" und nicht umgekehrt.


Sorry, meinte natürlich Kryptologie (f)


kühl (klein geschrieben!). Dialekt welcher Region? Nordwestjapan?


"Warmwasserwaschfunktion" ist eine Wortschöpfung. Besser: "Toilettensitz mit integriertem Bidet"


Der japanische Begriff ist abwertend, das kommt in der Uebersetzung so nicht rueber. Als Tag / Kommentar dazu? Auf deutsch wohl am ehesten "Typisch Frau!"



Meines Erachtens wird hier zu viel Gewicht auf das Wort 問題 gelegt. 問題 kann mit Problem uebersetzt werden, entspricht aber auch sehr oft dem, was auf Deutsch mit 'Frage' oder "Angelegenheit" wiedergeben wird. Daher ist es falsch, wenn man bei diesem Beispiel an ein Problem denkt, das es abschliessend zu loesen gibt. Dass die Gefahr besteht, der Kombination von 済む und 問題 ein zu grosses Gewicht beizulegen, ist klar, hier reicht aber 'besprechen' vollkommen aus.


Es geht um das Gefühl der inneren Verbundenheit mit der eigenen Familie. Es kann auch als 形容動詞 verwendet werden wie "familienbezogen; familenverbunden" usw.(家族思いの/な人)


so oder so


【△何△方道】


kein Austausch ist nie für die Katz, auch wenn kein Niederschlag im Wadoku finden sollte. Wadoku ist ja auch nicht das Maß aller Dinge


Nicht jeder muss meine Meinung vertreten. Mal sehen, was nun aus dem Eintrag wird. Ich befürchte sogar eher, dass das ganze hin und her diskutieren für die Katz war, da der Eintrag eigtl. soweit stehen lassen gewerden kann und das auch mit Sicherheit wird.


Sorry, "kategoriale Wahrnehmung" ist primär ein kognitiv-psychologischer Begriff, auch wenn er auch für die Linguistik relevant sein kann.


Dass Bする, aber nicht Aながら der syntaktische Kern ist, sieht man im Übrigen auch darin, dass das Verb in Aながら keinerlei temporale Markierung haben kann, Bする aber schon.


Die Befürchtung, dass die Berücksichtigung des terminalen Aspekts einen deutschen Satz entstehen lassen würde, der völlig unmöglich klingen würde (oder was "aber überhaupt nicht das Deutsche ansatzweiße vertritt" auch immer bedeuten mag), kann ich nicht ganz nachvollziehen.


Sollte hier nicht der Aspekt, eine Übersetzung darzulegen die im deutschen Wortschatz und vor allem im Gebrauch verständlicher ist und normal klingt, größer sein, als der Aspekt eine Übersetzung anzustreben die zwar wortnah nahezu makellos ist aber überhaupt nicht das Deutsche ansatzweiße vertritt ?


Leerzeichen nach Hesse.


wortsemantisch nicht unbedingt, weil "besprechen" aspektuell nicht "terminal" im Sinne von "erschöpfend/fertig tun" sein muss


Im Jp wird 仕事をする näher charakterisiert duch 歌いながら und nicht umgekehrt.


In der aktuellen Übersetzung, "bei der Arbeit singen", erläutert "bei der Arbeit" nur die Umstände, unter denen gesungen wird. Genauso kann man auch z.B. "hoch singen", "tief singen" oder eben "arbeitend singen". Das ändert jedoch nichts daran, dass letztendlich das Singen näher bestimmt wird, und da man diese Bestimmungen weglassen kann, steht hier im Deutschen im Wesentlichen "singen". Im Japanischen steht hier aber das Arbeiten im Vordergrund und nicht das Singen. (Deshalb verhält sich diese Phrase auch wie する und nicht wie 歌う.) Ich bin für "singend die Arbeit verrichten" oder (näher am Original) "liedersingend arbeiten".


Der Vorschlag war: "Das kann man nicht zwischen Tür und Angel besprechen." Damit ist das 済む ausreichend beruecksichtigt.


Also, A-ながら (informativ sekundär), B(す)る (informativ primär) im unmarkierten Fall. ergo "singend arbeiten" im unmarkierten Fall


sore_mo_sono_hazu "das ist nicht (weiter) verwunderlich," (denn...)


Man sollte 済む mehr Aufmerksamkeit schenken: erledigen; abhaken; abtun ("besprechen" kann man schon, aber eben nicht in einem dafür erforderlichen Maße)


Es lassen sich folgende Definitionen finden, die auf die Haupttätigkeit bezugnehmen, und deutlich für die Rechtsläufigkeit sprechen: 動作Aが動作Bと共に行われることを、Bに伴う状態として示すのに使う。im Iwanami Kokugo-jiten, 7. Aufl. Oder それをするのと同時に、主となることをする場合に使う。 im Sanseido Kokugo-jiten, 7. Aufl. Dazu findet sich ebenso der explizite Hinweis "The action expressed bv Vmasu nagara is always secondary to the action expressed in the main clause." in A Dictionary of Basic Japanese Grammar, p. 279


Man kann die beiden Lesarten eintragen: singend arbeiten; arbeitend singen.


Da die japanische Syntax eine strikte Rechtsköpfigkeit kennt, welche die "syntaktische Vermutung" über die Informationsgewichtung steuert, ist es ratsam das, was man betonen will, rechts zu plazieren, es sei denn, man nimmt die Intonation zur Hilfe. Ansonsten ist das eine Frage der Pragmatik (was im Allgemeinen wahrscheinlicher ist).


ドゥナー・ケバブ


Laut dem Buch "Praktische Grammatik der Japanischen Sprache" heisst es: "Das Verb vor nagara beschreibt eine länger andauerende, vom Subjekt aktiv ausgeführte Handlung" Und auch die Übersetzung der Beispielsätze lässt darauf schließen, dass bei A nagara B nicht B, sondern A die Haupttätigkeit ist...


Nein, der existierende Eintrag ist korrekt. Bei AながらB ist B die "Haupttaetigkeit". "während der Arbeit ein Lied singen" oder "singend die Arbeit verrichten" ginge auch...


Funkstille (f)


Funkstille (f)


【准じる】


【△危める】


【混む/△籠む】 fehlen noch


「旗を風に―・す」 "im Wind wehen lassen"! Es heisst ja in der Erklaerung なびくようにする。なびかせる。


1 なびくようにする。なびかせる。「旗を風に―・す」 " flattern; wehen; sich im Wind bewegen " Fehlt das hier nicht noch ?


scheint so in etwa auch "Familienmensch" zu bedeuten


Besser (und gutes Deutsch) ist: "Das kann man nicht zwischen Tür und Angel besprechen."


Wörtlich wäre: "Das ist kein Problem, dass man im Stehen besprechen kann". Dass das Problem damit abschliessend besprochen ist, ist impliziert. Besser (und gutes Deutsch) ist: "Das kann man nicht zwischen Tür und Angel besprechen kann."