auch als 「ちりのよ」(Welt des Staubs) gelesen: 山深きあたりの高き梢に塵寰(ちりのよ)の汚れ知らず顔して、たゞ青雲(あをぐも)を見て嘯き立てる、気高さ比(たと)へんかた無し。(露伴)


用例:「嘯月賞花使心遊於塵寰之外。」


Wenn ›blindlings‹ oder ›willenlos‹ in der Übersetzung doch richtig erscheinen, dann handelt es sich um Fälle, in denen der Kontext diese Zuspitzung legitimiert. (D.h. der Ausdruck allein kann diese Zuspitzung nicht leisten.) Bsp. für einen Kontext, in dem die Zuspitzung legitim erscheint: 「宣戦といい、降伏という、その国と国民生活にはかり知れない深刻な事態を生み出したものを、「上御一人の畏き御心」のまにまにとして、理性も判断も放棄してひたすら懼れかしこむその心の姿勢と、その姿勢につながる「短歌的形式」が、ここで臼井の問題としたところであった。」佐藤静夫:『戦後文学論争史論』、26/27頁。


[1] 行動の決定を他に任せて、他の意志や事態の成り行きに従う様を表す語。→ ›willenlos‹ ›blindlings‹ nehmen eine wertende Interpretation vor, die dem Ausdruck selbst fremd ist. Hier geht es um eine bewusste Passivität, ein Delegieren der Entscheidungsgewalt, was jedoch nicht notwendig mit der Aufgabe von Souveränität (›willenslos‹ ›blindlings‹) identisch sein muss (man denke hier bspw. an Formen von Souveränitätsproduktion durch Inversion wie im Masochismus), auch wenn dies oft zusammen auftreten mag.


kleben, haften. 手にまつわりついてくるテープ - Klebeband das an den Händen kleben bleibt


eine Variante ist "デケー"


..., Pappkarton


praktische Übersetzung "kommender Präsident"


用例;「日本は元徴用工問題について、韓国側の責任で解決するよう求め、平行線が続いている。」


In diesem Sinne also eigentlich ›Anspruch‹ ›Forderung‹. Im Beispielsatz 「日本に対してはつねに交換条件を出してくるはずだ」wäre eine gute Übersetzung: ›wird Japan gegenüber immer Ansprüche anmelden‹, ›wird Japan gegenüber immer Forderungen [im Tausch für Zugeständnisse] stellen‹ 交換条件 als Anspruch, Forderung, die für ein Zugeständniss erfüllt werden müssen.


Einfacher gesagt: 交換条件 meint nicht die Bedingung unter der getauscht wird (das wäre die deutsche ›Tauschbedingung‹), sondern die Bedingung, dass getauscht wird. Damit handelt es sich nicht um eine unterbestimmte oder gar neutral anmutende Tauschbedingung, sondern um den knallharten, strategischen Einsatz der Artikulation von Bedingungen, um ein Ziel durchzusetzen, also um eine Verhandlung.


大辞泉:「ものごとを引き受けたり、承知したりする時に、その代わりとして相手に認めてもらう条件。また、ものごとを承知させるために、その代わりに相手に出す条件。」Die Übersetzung müsste daher ›Verhandlungssache‹ (als Synonym von 交換条件 wird 取引条件 aufgeführt; die engl. Übersetzung von 交換条件 erfolgt u.a. mit ›bargaining point‹) ›Bedingung für ein Zugeständnis‹ lauten.


›Tauschbedingung‹ meint im Deutschen zumeist Bedingungen unter denen etwas eingetauscht wird (z.B. Gold unter bestimmten Bedingungen, also einem bestimmten Kurs, in Geld tauschen), 「交換条件」hingegen meint den Umstand, dass Dinge, die idealiter auch anders geregelt werden könnten, zum Gegenstand einer harten Verhandlung erhoben werden, in der Zugeständnisse nur im Tausch gegen Zugeständnisse der Gegenseite erfolgen. 用例:「尹氏はおそらく歴史問題よりも現在の脅威により焦点を絞っていくと思われるが、日本に対してはつねに交換条件を出してくるはずだ」。」


用例:「ロシアのウクライナ侵攻による、より長期的かつより重大な影響は、ロシアによる国際的な国境を抹消する試みが、北朝鮮にとっての前例となる可能性があるかどうかに掛かっている。」


用例:「北朝鮮はこのところ立て続けにミサイル発射実験を行い、自ら現状打破の構えを強めてきた。」


Das ist kein gutes Argument, denn zeichnet sich die Sprache der Nachrichten ja u.a. dadurch aus, dass hier Schriftsprache gesprochen wird. Deswegen verstehen die Japanischlerner der Gattung »Ich guck nur Anime und les nur Manga« (also sich nur für Nicht-Schriftsprache Interessierende) davon zumeist kaum ein Wort.


zu [2], auch als Substantivierung (→掘り起こし). 用例:「尹氏は選挙戦で、保守層が多い60歳以上や20代男性の支持を集めた。若者への住宅供給や生活支援策、兵役中の給与引き上げなどを掲げ、若い世代の票の掘り起こしを狙った。」


Ist nicht schriftsprachlich. In der Wettervorhersage auch gesprochen häufig, z.B. 夜半にかけて北陸から中部地方に降雪をもたらしそうです。


Bei diesem Eintrag lief irgendwas schief. Die Bedeutung ist ›Unterhalt bestreiten‹ ›Lebensunterhalt verdienen‹. Alternative Lesung けぶりをたてる。


自分にとって損であるか得であるかを天秤にかけて打算的に判断すること Also Gewinn und Verlust für einen selbst. "die Dinge danach beurteilen, wie sehr sie einem selbst nützen"


文学の本質 Grundcharakter der Literatur


Bsp zu [3]: ロシアは、中国と並ぶ独裁国家だ -Russland ist ein totalitärer Staat, der China in nichts nachsteht


Kommt z.B. in der japanischen Übersetzung von Burckhardts »Die Kultur der Renaissance« in Italien vor. Synoyme: 覗きメガネ、覗き絡繰


›Verehrung jemandes Tugend‹ ist problematisch. Nicht nur weil 徳 streng genommen bekanntlich nicht Tugend, sondern eher eine Art Kraft und Kompetenz oder gar eine Art kosmisches Prinzip ist, sondern weil es als Übersetzung einfach total unnatürlich klingt. Wie wäre es stattdessen mit ›Hochachtung‹?


鑽仰/賛仰/×讃仰


[2] attribuieren


Klammertext wohl nicht richtig


– wohl aufgrund einer Überpsychologisierung – jedoch, dass nicht jeder, der das Phantastische zum Funkeln bringt, dies für sich selbst tut. Es soll auch Diener des Phantastischen geben, die einfach von der Freude des Funkelns berichten und für sie einstehen wollen.


「衒う」heißt ja u.a. ›funkeln‹ und auch ›verkaufen‹. Und 奇 (wie noch in Begriffen wie 奇才 oder 奇童 ersichtlich) meint nicht nur Exzentrik oder Seltsames, sondern ist, gerade in älteren Texten, dem Begriff ›exzellent‹ im Sinne von ›herausragend‹ verwandt. Etwas ist so besonders und selten, dass es phantastisch erscheint. Als Vorwurf fomuliert heißt 「奇を衒う」 dann, dass jemand betrügt, da er das Funkeln des Phantastischen mobilisiert, um sich selbst zu verkaufen. Mitunter verkennt dieser Vorwurf


Weblio わざと変わった事をして、他人の注意をひきつけようとする "sich absichtlich auffällig verhalten" - hat mit der aktuellen Übersetzung nur am Rande etwas zu tun


Alias


[4] sich mit tastenden Bewegungen durch unwegsames Gelände schlagen (歩きにくい道や知らない道を確かめながら苦労して行く。迷いながら手探りで進む。) [5] eine Wendung nehmen; erleiden (eines Schicksals/Ereignisses)


[1] auch umgangssprachlich ›Kopf‹. 火皿 ist anders als 雁首, dessen Referenz zwar nicht komplett auf die Pfeifenköpfe von 煙管s beschränkt ist, doch stark an sie gebunden erscheint, auf alle Arten von Pfeifen inklusive Bongs (ボング、水パイプ) anwendbar.


Kaliumiodid


Anschluss Shūshikei?


zu problematisieren.) Im Deutschen wäre eine dieser Bewegung entsprechende Form meiner Einschätzung nach eher ›und dann wagt [der Bastard] auch noch…‹ ›und dann erdreistet sich [der Typ] auch noch…‹. ›und dann maßt der sich tatsächlich an einfach …‹. Das hätte den Vorteil, dass die idiomatische Gestalt, die so leider auch nicht gerettet werden kann, wie es wünschenswert wäre, zumindest nicht einfach zu einem Adjektiv wird.


›dreist‹ legitime Interpretationen sind, scheint mir darin begründet zu sein, dass hierin der Vorwurf manifest wird, dass jemand etwas erhobenen Hauptes tut, obwohl er dazu eigentlich gar nicht das Recht haben sollte. So sieht es zumindest der, der hier eine Frechheit anklagt (und dabei ggf. seinerseits frech ist, wenn er sich z.B. anmaßt, anderen vorschreiben zu wollen, wie sie sich zu verhalten haben, ohne die über ›richtig‹ und ›falsch‹ entscheidenden Normen, die seinem Urteil zugrunde liegen, selbst


Auf 小納言 finden sich eine Menge beispiele, die Pluies These stützen. (Ein Beispiel: やつらは真実を歪めて大手を振って歩いている。そんなやつらのために、戦場で犬死にするのなんかまっぴらだ。) Dennoch würde ich anmerken wollen, dass mir eigentlich die Übersetzung ›erhobenen Hauptes‹ für 「大手を振って」am passendsten erscheint. Gegenüber Triumph und Stolz bestünde der Vorzug darin, dass man dann eine gestische Figur mit einer gestischen Figur übersetzen würde – und damit die Offenheit, wie diese Figur interpretiert werden kann, wahren könnte. Dass auch ›frech‹ und



だれにも遠慮せずに堂々と行動するさま。geht in Richtung "frech", "kackdreist"