ジャパン・タイムズ

じゃぱんたいむずJapan Taimuzu4

N.
Verlagsn. Japan Times; Japan Taimuzu (Tōkyō; ISBN 4-7890-).

Nur als Anregung. Hier hat es auch geklappt mit 'Japan Times'. Allerdings ist 'Japan Taimuzu' nur schwer aushalten und sollte gestrichen werden.

anonymous (25.07.2015)

Warum denn? Wenn man das jp. Fremdwort ジャパン lateinisch transliteriert, erhält man doch "Japan", und タイムズ lässt sich mit "Taimuzu" wiedergeben. Was gibt's denn da auszuhalten?

anonymous (26.07.2015)

Zuallererst müsste man einige grundsätzliche Fragen lösen, die mit "Eigennamen", egal, welche Sprache die Ausgangssprache ist, und zwar viel früher als die Frage, ob man die "englische" Bezeichnung, die die japanischen Organisationen bereitstellen, so übernehmen soll oder nicht. Die Eigennamen braucht man grundsätzlich nicht zu übersetzen, insofern kann man die Namen, egal ob nativ oder nicht, grundsätzlich in lateinischer Transliteration so stehen lassen (wobei man nebenbei diverse Fragen klären müssen nach der jap. Orthographie der rudimentären lateinischen Umschrift). Was machen wir aber, wenn die Teile der Eigennamen als Ganze auch Wörter wie "-jima, -san, -gawa, -ji" oder "-jo, -daigaku, -shuppan" usw. usw. Soll man diese als feste Bestandteile der Eigennamen behandeln oder sie aus den Eigennamen gewissermaßen herauslösen und übersetzen oder sie sowohl als Teile der Eigennamen als auch als übliche Wörter behandeln? Abhängig davon, wie die jeweilige Antwort ausfällt, sieht das Ergebnis anders aus, und zwar so wohl in der Übersetzung als auch in der lateinischen Transliteration.

anonymous (26.07.2015)

Die Transliteration steht doch schon rechts neben dem Lemma, unter den Hiragana. Im Feld Übersetzung sollte bitte der Name so stehen, wie er im Übersee-Sprachgebrauch verwendet wird, also in deutschen Texten oder, wenn es da keine Quellen gibt, auf English. Bei der Japan Times reicht ein kurzer Blick auf deren Webseite, um herauszufinden, wie die sich schreiben, und da gibts kein "muzu".

M. (27.07.2015)

Das denke ich auch, doch beim Eintrag zu 朝日新聞 hat es über ein Jahr gedauert, bis die offizielle Schreibweise (nämlich Asahi Shimbun) wengistens halbweg richtig ins Wadoku aufgenommen wurde. Allerdings steht dort immer noch: „Asahi·shinbun“; „Asahi·shimbun“, mit einem kleinen Punkt dazwischen und Kleinschreibung. Aus welchen Gründen der Eintrag so beibehalten wird, ist mir unbekannt, aber offensichtlich wird hier japanischen Firmen und Personen das Recht abgesprochen, selbst zu entscheiden, wie sie sich mit Romaji schreiben wollen.

anonymous (27.07.2015)

Mir ist wurscht wie. Die Editoren müssen sich zuerst auf eine einheitliche Vorgehensweise einigen.

anonymous (27.07.2015)

Ja, das wäre zu wünschen. Hoffentlich teilen sie uns das auch mit.

anonymous (27.07.2015)

zumal das, was bisher thematisiert worden ist, überwiegend ein Problem der Notation ist und keins, das direkt die Übersetzung ins Dt. betrifft. Diese Frage bleibt ja, auch wenn man die von den Japanern gewünschten englischen Namen angeben, letztlich offen.

anonymous (27.07.2015)

Sammel-Forentopic zur Problemlösung: ht tp://wadoku.de/forum/posts/list/1695.page

M. (30.07.2015)