N.
Nach-seinem-Herzen-Sein n n; Ohne-besondere-Absicht-Sein n n. || Anfertigung f f nach seinem Herzen; Anfertigung f f ohne besondere Absicht (in Malerei und Kalligraphie).

率意卒意

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N.
Nach-seinem-Herzen-Sein n n; Ohne-besondere-Absicht-Sein n n. || Anfertigung f f nach seinem Herzen; Anfertigung f f ohne besondere Absicht (in Malerei und Kalligraphie).
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用例:「中国書道辞典によると、董其昌の造語らしい。あれこれと構想を練り、下書きを重ねて作品を作るのことを作意という。 その努力や工夫が紙面からにじみ出て、鼻につく場合、「作意の書」と言うらしい。そうではなく、意のままに筆を取り、一気呵成に書き上げることを率意という。王義之の「蘭亭序」は何度書き直しても最初に書いたものに及ばなかった、というエピソードもあるらしい。」


Antonyme sind 「作為」 und auch 「用意」。Ob 「率意」 wirklich auf 董其昌 zurückzuführen ist, scheint mir fragwürdig, denn gibt es ja von 張旭 (Tangzeit), – einem der Väter des 狂草 und gleichzeitig übrigens einer der acht Saufheiligen (飲中八仙) – das 『率意帖』。「率意」 ist eine Art Revolution, widerspricht es doch den klassischen Maximen wie 「意前筆後」 (衛鑠)oder 意在筆前(王羲之)。Sicher lohnt es sich auch 「率意」 mit 「写意」 zusammenzudenken – im Sinne einer Episteme, die dem Herzen, dem Geistigen


und (auch dem Kontingenten – gegenüber dem perfekt geplanten) einen epistemischen Vorrang einräumt. Eigentlich zeigt sich die Hochschätzung des Kontingenten auch schon bei 王羲之, denn heißt es ja, dass der 『蘭亭序』besoffen so gut geling, wie er nüchtern nicht mehr rekonstruiert werden konnte. Man denke auch an den Begriff 酔墨: Besoffene Buchtstaben huschen über die Oberfläche und ertasten sich den Suff. Ihre alkolisierte Bewegung alkoholisiert den Betrachter. Schwindel, Expression, Wanken,


rauschhafte und performative Erkenntnis: die Hand weiß mehr als der ausgebrütete Plan.